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OV Floing





Chronik
Bis zum Ersten Weltkrieg waren die ehemaligen Soldaten der k. u. k. Armee aus dem Bereich der Pfarre Anger im damals so genannten Veteranenverein vereint. Erst danach wurde der Gedanke, einen eigenen Kameradschaftsverein in Floing zu gründen, aktuell.

Im Februar 1923 fassten die heimgekehrten Floinger Weltkriegsteilnehmer den Entschluss, einen Heimkehrerverein zu gründen.

Als Gründungsmitglieder schienen in der Vereinschronik auf: Peter ALMER (Kreuzpeter), Matthias ALMER (Urbanfranzl), Josef BAUER (Kulmmüller), Konrad BERGHOFER, Friedrich FAST (Kusl), Johann GRAF (Schwarz), Johann GSCHICHLER (Kern), Karl GUSSMARK, Peter HAMMERL, Franz HOLZERBAUER (Trummer), Franz HOLZMANN (Himmelseppl), Franz KULMER (Stixpeter), Franz KULMER (Knallfranzl) Peter KULMER (Kaglbauer), Rupert KULMER, Johann LENDL, Simon SCHLAGER (Hartsimmerl), Anton SCHWARZ (Haringtoni)Konrad SCHWARZ (Bauernmeißl), Johann THALLER und Oswald WILHELM (Kagljogl).

Zum ersten Obmann des Vereines wurde Johann GRAF gewählt. Insgesamt umfasste der Heimkehrerverein zu Beginn seines Bestehens 56 Kriegsteilnehmer.

Als wesentlichste Aufgabe erachtete der Verein zuallererst, den gefallenen und vermissten Kameraden eine würdige Gedenkstätte zu errichten. Auf Vorschlag des damaligen Oberlehrers Max BRANTNER sollte die Pestsäule in Lebing zu einem Kriegerdenkmal umgestaltet werden, und zu den beiden Linden sollten noch zwei weitere gepflanzt werden.

Am 23. September 1923 wurde das von dem akad. Maler Prof. JUNGL und dem akad. Bildhauer WEINKOPF gestaltete Ehrenmal unter großer Teilnahme der Bevölkerung und mehrerer Vereine feierlich seiner Bestimmung übergeben und kirchlich gesegnet. Auf der Marmortafel wurden die 24 Gefallenen und acht Vermissten des Ersten Weltkrieges namentlich verewigt.

Erst im Jahre 1926 kam einer der Vermissten des Krieges, Johann SCHRANK, vulgo Raingraber (Unterharing Nr. 9), aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück. Der Spätheimkehrer wurde von einer Abordnung des Heimkehrervereines und von Bürgermeister Max BRANTNER von der Bahnstation Oberfeistritz abgeholt und nach Hause begleitet. Sein Name konnte wieder von der Marmortafel des Kriegerdenkmales gelöscht werden.

Im Juni 1929 erhielt der Verein eine eigene Fahne. Als Fahnenmutter fungierte Johanna KULMER, Gastwirtin in Unterfeistritz. Für die Zeit der 1930er Jahre sind keinerlei schriftliche Aufzeichnungen vorhanden. Sie wurden 1938, nach der Eingliederung des Vereines in den Nationalsozialistischen Reichskriegerbund (Kyffhäuser-Bund), vernichtet. Einzig die alte Vereinsfahne konnte über den Krieg von Frau Rosa KULMER versteckt werden, sodass sie der Beschlagnahme entging.

Der Zweite Weltkrieg, an dem fast alle wehrfähigen Männer der Gemeinde Floing teilnahmen, forderte insgesamt 46 Opfer.

Schon 1945 formierte sich der Verein neu als "Kameradschaftsverein ehemaliger Krieger in Floing". Die Sicherheitsdirektion des Landes Steiermark löste ihn jedoch mit Bescheid vom 27. März 1946 auf und erklärte das aus einer Fahne bestehende Vereinsvermögen für verfallen. Genehmigt wurde schließlich der Verein unter der Bezeichnung "Unterstützungs- und Wohltätigkeitsverein in Floing bei Weiz".

Das alte Kriegerdenkmal wurde im Jahre 1951 renoviert. Dabei wurde auch eine weitere Namenstafel angebracht, die an die 46 Gefallenen des Zweiten Weltkrieges erinnern soll. Die feierliche Segnung der Gedächtnisstätte nahm der Angerer Pfarrer Dr. KALCHER am 11. Juni 1951 vor.

Ende Oktober 1954 wurde der Verein in "Österreichischer Kameradschaftsbund, Ortsverband Floing" umbenannt und führt diese Bezeichnung bis heute.

Anlässlich der Jahreshauptversammlung 1957 legte der langjährige und verdienstvolle Obmann Johann GRAF seine Funktion aus Altersgründen zurück und wurde zum Ehrenobmann ernannt. Zum neuen Obmann wurde der Müllermeister Alphons MAYER aus Unterfeistritz gewählt. Bis zu dieser Zeit war der Mitgliederstand auf 110 angewachsen.

Die rechtlich verfallene Vereinsfahne wurde nach einer Umarbeitung am 30. April 1957 vor dem Kriegerdenkmal feierlich gesegnet. Als Fahnenmutter fungierte Rosa KULMER aus Unterfeistritz. Erst 1960 wurde die formelle Beschlagnahme der Fahne wieder aufgehoben.

Aus Anlass des 40jährigen Bestehens des Vereines wurde am 11. August 1963 ein großes Fest veranstaltet, zu dem zahlreiche Bruderverbände anrückten.

Zum 50jährigen Bestandsjubiläum im Jahre 1973 konnten das Kriegerdenkmal mit finanzieller Unterstützung der Gemeinde Floing unter dem damaligen Bürgermeister Othmar TÖDLING und es Landes Steiermark gründlich renoviert und der davor liegende Platz neu gestaltet werden.

Bei der Jahreshauptversammlung 1974 legte Alphons MAYER seine Funktion als Obmann zurück, da er nach Anger übersiedelte. Er wurde daraufhin zum Ehrenobmann des Vereines ernannt. Neuer Obmann wurde Leopold KULMER, vulgo Straußberger.

Am 17. Juli 1977 wurde ein neues Fahnenband gesegnet, das den Jungkameraden gewidmet wurde. Als Patinnen stellten sich 14 junge Frauen zur Verfügung.

Sein bisher größtes Fest feierte der Ortsverband im Jahre 1980 anlässlich der Segnung einer neuen Vereinsfahne. Diese nahm, während eines 3-Tage-Festes (zugleich auch Bezirkstreffen) der Militärsuperior SCHNEIDHOFER vor. Als Fahnenmutter fungierte Frau Josefa KULMER (Stixpeter), assistiert von 40 Fahnenpatinnen. Zwei Jahre später übergab Landeshauptmann Dr. Josef KRAINER anlässlich der Verleihung eines Wappens an die Gemeinde Floing dem Kameradschaftsbund ein Fahnenband mit dem neuen Gemeindewappen. Das 60jährige Bestandsjubiläum wurde am 10.Juli 1983 im Rahmen eines Sommerfestes gefeiert. Die neurestaurierte Vereinsfahne wurde dabei von Dechant ERTL gesegnet. Bei der Anfang des Jahres 1987 durchgeführten Jahreshauptversammlung legte der langjährige Obmann Leopold KULMER aus Gesundheitsgründen sein Amt zurück. Zum neuen Obmann wurde Franz KULMER gewählt.

Anlässlich des 70jährigen Bestandsfestes des Ortsverbandes im Juli 1993 wurde das Kriegerdenkmal restauriert und 1994 durch Pfarrer Mag. Johann LEITNER gesegnet. Schon 1989 wurden die Linden um das Kriegerdenkmal mit Unterstützung der Gemeinde und des St.-Ulrichs-Vereines fachgerecht gesäubert und saniert.

1995 gehörten dem Ortsverband Floing 148 ordentliche Mitglieder (51 Weltkriegsteilnehmer, 97 Reservisten) und 38 unterstützende Mitglieder an.

Am 9. November 1996 verstarb der langjährige und verdiente Obmann Franz KULMER nach schwerer Krankheit im 71. Lebensjahr. Zum neuen Obmann wurde am 2.3.1997 Johann CZADIL gewählt.

Im Jahre 2000 verzeichnete der Ortsverband Floing 132 ordentliche Mitglieder (36 Weltkriegsteilnehmer, 96 Reservisten) und 52 unterstützende Mitglieder.

Besondere Schwerpunkte in der Vereinsarbeit
  • Erhaltung des bestehenden Kriegerdenkmales in Lebing und der umliegenden Grünanlage mit den Linden
  • Wehrdienstberatung
  • Besinnliche Weihnachtsfeier für verdiente Kameraden und Ehrenmitglieder
  • Ausrückungen zu Bezirkstreffen umliegender Ortsverbände
  • Assistenzhilfe bei der örtlichen Feuerwehr und bei diversen Anlässen in der Gemeinde und Pfarre
  • Heldenehrung und Jahresgottesdienst
  • Ehrenvolle Verabschiedung der verstorbenen Kameraden mit Abordnung, Fahnen und Musik

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